SVAO | SVAO M | Peter Marnitz
nulla dies sine linea
Kein Tag ohne einen Strich!
Mahnung des griechischen Malers Apelles zu täglicher Übung. Apelles war einer der bedeutendsten Maler des Altertums.
Keines seiner Gemälde ist uns erhalten, sie sind nur literarisch überliefert.

Bilder werden wiedergegeben durch das Wort in Sprache und Schrift. Worte wiederum verändern Bilder, indem sie innere Bilder
entstehen lassen. Bilder und Worte wirken grundsätzlich aufeinander ein. Die Verschränkung von Wort und Bild bestimmt
unsere Vorstellung von der Welt und führt zum Verständnis oder zum Missverständnis; denn ein Bild ist durch das Wort
nicht ausschließlich ein Element des Sichtbaren.

Wenn man einen realen Gegenstand, dessen fotografisches Abbild und seine schriftlich und mündlich fixierte Beschreibung
gleichberechtigt nebeneinander stellt, ergibt sich ein Ding in unterschiedlicher Ausprägung.

Die Missverständnisse bei der Verschränkung von Bild und Wort werden vermieden durch eine supranationale (Welt-)Bild-Sprache,
eine Piktographie, eine Schrift also, die statt Buchstaben Bildsymbole verwendet. So sagt ein Bild überall auf der Welt
mehr als tausend Worte.

Der Mensch denkt in Bildern, deshalb ist seine ideale Kommunikationsform das Bild.

Die (Welt-)Bild-Sprache ist wie jede Sprache innerhalb einer Generation zu erlernen.

Der schnelle Bildaufbau im Internet und die Smartglasses durch die erweiterte Realität
(2019: Brille ersetzt Handy) machen die (Welt-)Bild-Sprache mit Namen SVAOM möglich.

www.smart-glasses.biz
www.marnitz.vision